Wintergrillen

 

Wintergrillen

mit freundlicher Genehmigung von www.grillfuerst.de

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Für viele gehört das Grillen im Sommer fest zum kulinarischen Alltag, doch sobald die kalte Jahreszeit hereinbricht treten viele den Rückzug vom Grill an. Doch das muss nicht sein, denn auch das Wintergrillen oder das Eisgrillen kann zum gemütlichen Spaß werden, wenn einige Punkte beachtet werden.

Mit warmer Kleidung und kuscheligem Lagerfeuer zur Wohlfühlatmosphäre
Der wohl wichtigste Punkt ist die Kälte der es zu trotzen gilt. Warme Kleidung ist ein absolutes Muss, bei dem winterlichen Grillvergnügen. Das Standard-Repertoire im Winter in Sachen Kleidung wie warme Schuhe, Handschuhe, eine dicke Jacke so wie Mütze und Schal sind sind zu empfehlen. Besonders effektiv ist meist das so genannte “Zwiebel-System”, bei dem möglichst viel Kleidung übereinander angezogen wird. Selbst mehrere übereinander geschichtete T-Shirts bieten oft mehr Schutz als ein einziger dicker Pullover. Grund hierfür ist, dass durch die vielen Kleidungsschichten eine Art warmes Luftpolster entsteht, dass den Träger schützt.
Neben warmer Kleidung kann auch ein Lagerfeuer dazu dienlich sein, den Abend etwas wärmer und gemütlicher zu gestalten. Dieses hat nicht nur eine wärmende Funktion, sondern sorgt gleichzeitig für Licht. Weiterhin lassen sich Speisen über dem Feuer warmhalten, oder auch heiße Getränke wie Punsch oder Glühwein. Kinder erfreuen sich oft an Stockbrot, dass über dem Feuer ausgebacken wird oder am Rösten von Marshmallows. Sogar Kartoffeln, die in Alufolie gehüllt werden, können im Lagerfeuer gegart werden. Diese leckere Beilage zu gegrilltem Essen findet oft nicht genügend Platz in der Glut eines Grills, oder aber verhindert, dass genügend Hitze zum Grillrost durchdringt.
Allerdings sollte beachtet werden, dass ein Lagerfeuer bei der örtlichen Feuerwehr und/oder im Rathaus angemeldet werden sollte. Eine Variante ohne unschöne Feuerstelle oder Behördengänge kann ein Feuerkorb sein. Eine andere Lösung ist ein Heizstrahler, der für angenehme Wärme sorgt. Diese werden mit Gas betrieben und sind ist fast jedem Baumarkt erhältlich.

Es werde Licht im dunklen Winter

Da es im Winter schon früh dunkel wird ist es wichtig für Beleuchtung zu sorgen. Wem ein Lagerfeuer als Lichtquelle nicht genügt, oder sich gegen eines entscheidet kann zu Gartenfackeln greifen. Diese sind oft neben den Heizstrahlern in Baumärkten erhältlich und leuchten dunkle Wege oder Plätze aus. Auch Schwedenfeuer sind sehr beliebt. Hierbei werden in Holzstümpfe Motive oder Muster geschnitzt und anschließend angezündet. Die eingebrachten Schnitzereien sind im Feuer deutlich zu erkennen: Neben einer Funktion als Licht- und Wärmespender auch optisch ein absolutes Highlight. Eine alternative zur feurigen Beleuchtung können Lichterketten sein. Allerdings muss dann für eine geeignete Stromversorgung gesorgt werden.

Mit Chili und Heißgetränken der Kälte trotzen

Auch bei dem wohl wichtigsten Teil des Wintergrillens, den Getränken und den Speisen, sollte einiges beachtet werden. Generell können alle Speisen gereicht werden, die auch beim Grillen im Sommer üblich sind. Allerdings eignen sich in der kalten Jahreszeit besonders vitaminreiche Beilagen, wie Salate oder Maiskolben. Marinaden mit Chili oder einfach scharfe Saucen, lassen schnell Wärme aufkommen und sind gleichzeitig schmackhaft. Als Getränke eignen sich vor allem Heißgetränke wie Glühwein oder Punsch. Diese halten nicht nur warm sondern sorgen für eine passend weihnachtliche Stimmung. Die kleinen Gäste können mit warmen Orangensaft versorgt werden. Dieser wärmt nicht nur sondern hält auch gesund.